Wen's interessiert: Über Grundeinstellung & Dogma


Es gibt so viele Herangehensweisen in Bezug auf Babys & Erziehung. Mir ist eines aber ganz wichtig: Dogma, also zu sagen „nur das eine“ sei gut für das Baby, ist aus meiner Sicht kein guter Berater. Es gibt so einige Wege und solange es dem Baby und auch den Eltern dabei gut geht, ist doch alles wunderbar. Am Anfang ist man als Mama so neu und zart mit der Vielzahl der Babythemen und jede Mama will für ihr Kind im Grunde das Beste. Das Leben ist ein bunter Blumenstrauß an Möglichkeiten und natürlich gibt es viele Dinge, die aus bestimmten Gründen und oftmals sogar Studien als gut oder schlecht gelten. Aber hier kocht jeder seine eigene Suppe.

In Bezug auf das Tragen heißt das z.B.: Ich kann euch gern erzählen, warum der Transport im Kinderwagen nicht optimal ist. Wenn es für euch aber entlastend ist und eine gute Ergänzung, dann bitte schiebt. Mal ist es dann das Baby und mal ist es der Einkauf und die Handtasche/Rucksack. Ich zeige euch gern, wie ihr die Lagerung eures Baby für die Zeit im Kinderwagen optimieren könnt. 

Was noch?

  • Babys brauchen eine gute Hülle. Diese geben wir durch uns als Eltern an sich, durch Kleidung aber auch durch die Plätze die wir den Kindern schaffen.
  • Babys lieben Körpernähe und getragen werden, besonders in den ersten Monaten. Auch das hüllt das Baby gut ein. 
  • Babys sollten nicht schreien müssen oder etwa lange nicht beruhigt werden.
  • Bedürfnis- und Bindungsorientierung (Stichwort Attachment Parenting)
  • Waldorforientierung: Thema freies Spielen, Reize, Natur, wenig funktionales Spielzeug
  • Ich stehe auf Bio-Essen und Kleidung für die Babys und achte darüberhinaus auch auf Nachhaltigkeit und Schadstoffe. Nicht 100% konsequent, aber ich gebe mir Mühe.
  • Ich benutze sehr gern Stoffwindeln. 
  • MommyWars finde ich so unnütz wie irgendwas – lasst uns doch aneinander wachsen in repektvollem Umgang! Parents first!
  • Darüber hinaus lese ich über: Artgerecht Projekt & slow family; Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten; Nora Imlau